Satzung

Satzung des Kulturbundes  Schalkau  e.V. (4.6.1999 / Erg. 3.12.2005)
Der Verein begründet sich aus dem Kulturbund e.V. – Landesverband Thüringen, eingetragen am 20. Juni 1990 unter der lfd. Nr. 139 beim Kreisgericht Erfurt (Bereich Mitte). Er übernimmt die Mitglieder der Ortsgruppe Schalkau und die der Ortsgruppe gehörenden, durch die Mitglieder der Ortsgruppe geschaffenen Vermögenswerte.
Name, Sitz und Geschäftsjahr der Vereinigung

1.1. Der Verein führt den Namen: „Kulturbund Schalkau“ und soll ins Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name: „ Kulturbund Schalkau e.V. “
1.2. Der Sitz der Vereins ist Schalkau (Als Postanschrift gilt immer die Adresse des 1. Vorsitzenden)
1.3. Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr

2. Grundsätze, Zweck, Aufgaben und Gemeinnützigkeit
2.1. Der Kulturbund Schalkau e.V., im folgenden Kulturbund genannt, ist eine eigenständige, demokratische und parteiunabhängige Vereinigung. Er bekennt sich zu humanistischen Traditionen und will die von seinen Mitgliedern geschaffenen kulturellen Werte und Leistungen in den deutschen und europäischen Einigungspozeß einbringen.
2.2. Der Kulturbund versteht sich als eine Bürgerbewegung, die kulturelle Interessen, Ideen und Projekte schützt und fördert. Er ist ein Zentrum des Austausches und der Auseinandersetzung über geistige und kulturelle Werte. Als freiwilliger und demokratischer Zusammenschluß engagierter Bürger, die ihre Freizeitinteressen z.B. beim Sammeln, Forschen, Pflegen und Gestalten verwirklichen, verfolgt er ausschließlich gemeinnützige Ziele (im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte“ Zwecke der Abgabeordnung. )
2.3. Der Kulturbund vereint die geistigen und kulturellen Bestrebungen seiner Mitglieder zum Nutzen der Bürger in und um Schalkau. Er fördert besonders Ideen und Projekte, die in der Stadt und Region zur Verbesserung der Lebensqualität aller Generationen beitragen. Der Kulturbund will Heimatgefühl und Heimatbewußtsein stärken. Er ist Teil der Region und pflegt das kulturelle Brauchtum.
2.4. Der Kulturbund strebt eine solidarische und sozial gerechte Gemeinschaft an, die durch Offenheit, Toleranz und Wahrhaftigkeit bestimmt wird. Der Kulturbund ist offen für alle Bürger und Vereinigungen, ungeachtet ihrer weltanschaulichen, religiösen und politischen Bildung, sowie ihrer nationalen und staatlichen Zugehörigkeit.
2.5. Der Kulturbund trägt dazu bei, das kulturelle Erbe zu sichern, regional und national bedeutsame Denkmale zu retten, sowie die Werte der Natur und Heimat zu erschließen. Er ist für den ökologischen Umbau unserer Gesellschaft und fördert den Natur- und Umweltschutz. Seine Mitglieder wirken für die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt.
2.6. Der Kulturbund setzt sich für die Selbstverwirklichung des einzelnen ein, ermöglicht seine gesellschaftliche Wirksamkeit und die Ausprägung seiner kulturellen Identität. Der Kulturbund schützt alle Bestrebungen, die dem geistigen und kulturellen Reichtum, der Gesundheit und dem Wohlbefinden des einzelnen dienen.
2.7. Der Kulturbund garantiert seinen Mitgliedern : – Versicherungsschutz bei Veranstaltungen des Kulturbundes – Arbeitsbedingungen für Versammlungen in seinem Objekt Galgenberg.
2.8. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Ergänzung per Dez. 2005 (nur Punkt 2.9)
2.9. Der Verein unterstützt und fördert die Aktivitäten seiner Mitglieder im Bereich des traditionellen karnevalistischen Brauchtums, sowie des Volkssportes in der Region.

3. Mitgliedschaft
3.1. Mitglied des Kulturbundes kann jede natürliche Personen werden, wenn sie mindestens das 12. Lebensjahr vollendet hat.
3.2. Die Aufnahme von Mitgliedern (natürliche Personen), erfolgt durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag und Bestätigung durch den Vorstand. Bei beschränkter Geschäftsfähigkeit gelten die gesetzlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Der Vorstand entscheidet über den Antrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung müssen dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung nicht mitgeteilt werden.
3.3. Jedes Mitglied hat das Recht seine demokratischen Rechte wahrzunehmen. Es kann Anträge stellen, wählen oder gewählt werden.
3.4. Jedes Mitglied hat die Pflicht, seinen Mitgliedsbeitrag aufgrund der Beitragsordnung, im 2. Quartal des laufenden Jahres zu entrichten.
3.5. Für langjährige Tätigkeit im Verein, sowie zu bestimmten Anlässen, können Mitglieder geehrt werden.
3.6. Über die Mitgliedschaft im Verein wird ein Mitgliedsbuch geführt.
3.7. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß, Streichung oder Tod. Ein Austritt hat durch schriftliche Erklärung an den Vorstand zu erfolgen. Er kann zum Ende des Geschäftsjahres mit zweimonatlicher Kündigungsfrist beantragt werden. Ein Ausschluß aus dem Verein kann erfolgen, wenn schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt werden. Über den Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Mitgliedschaft endet automatisch, wenn ein Mitglied mit seinen Mitgliedsbeiträgen 24 Monate im Verzug ist

4. Mitgliederversammlung
4.1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt.
4.2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden einberufen, wenn das im Interesse des Vereins erforderlich ist oder von einem Fünftel der Mitglieder verlangt wird. Dabei sind die Gründe anzugeben.
4.3. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Vorsitzenden) in schriftlicher Form mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin und unter Angabe der Tagesordnung .
4.4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder vom Stellvertreter geleitet.
4.5. Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle wichtigen Fragen des Vereins mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Zum Ausschluß von Mitgliedern, zur Satzungsänderung ist eine Mehrheit von zwei drittel , zur Auflösung des Vereins und zur Änderung des Vereinszweckes ist eine Mehrheit von zwei drittel der Stimmen erforderlich.
4.6. Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen. 4.7. Die Mitgliederversammlung wählt eine Revisionskommission, bestehend aus 3 Personen. Die Wahl erfolgt alle 4 Jahre zusammen mit der Wahl des Vorstandes.

5. Vorstand/Leitung
5.1. Der Vorstand besteht aus: dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart dem Schriftführer sowie bis zu 9 weiteren Vorstandsmitgliedern.
5.2. Die Wahl des Vorstandes erfolgt alle 4 Jahre durch die Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung. Bei dieser Wahl wird mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder abgestimmt.
5.3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Beide sind alleinvertretungsberechtigt. Der Kassenwart vertritt, in Abstimmung mit dem Vorsitzenden, zudem den Verein in finanziellen Angelegenheiten.

6. Protokollierungen
6.1. Über die Mitgliederversammlungen und auch die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll durch den Schriftführer anzufertigen.
6.2. Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes, der Zeit der Versammlung und des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten und vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

7. Auflösung des Vereins
7.1. Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.
7.2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
7.3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen darf ausschließlich für gemeinnützige Einrichtungen in der Stadt Schalkau verwendet werden. Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 4.6.1999 in Schalkau beschlossen. Sie erlangt Rechtskraft einen Tag nach Ausgabe an die Mitglieder.

Schalkau, am 4.6.1999 / erg.  3.12.2005